Kreis-SPD für Korrekturen bei Sozialpolitik

Forderung nach besseren Bildungschancen und Mindestlohn

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Als "nicht hinnehmbar" bezeichnet der SPD-Kreisverband die im aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vorgelegten Daten. 13 Prozent der Einwohner in Deutschland leben demnach in Armut. "Bessere Bildungschancen gerade für Kinder aus sozial schwächeren Familien sind die zentrale politische Aufgabe", so der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Gerade in Baden-Württemberg sei die soziale Auslese im Bildungssystem politisch gewollt und müsse dringend korrigiert werden.

Ausmaß an Armut nicht hinnehmbar

Hält das Ausmaß an Armut für "nicht hinnehmbar", der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder.

KREIS GÖPPINGEN. Als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet der SPD-Kreisverband die im aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vorgelegten Daten. 13 Prozent der Einwohner in Deutschland leben in Armut und noch einmal die gleiche Zahl liegen lediglich durch staatliche Zuweisungen über der Armutsgrenze.

Augenfällig ist aus Sicht der Kreis-SPD, dass sich der Zusammenhang zwischen Bildungsabschluss und Armutsrisiko weiter verstärkt habe: „Bessere Bildungschancen gerade für Kinder aus sozial schwächeren Familien sind die zentrale politische Aufgabe“, so der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Gerade in Baden-Württemberg sei die soziale Auslese im Bildungssystem politisch gewollt und müsse dringend korrigiert werden.

Hofelich fordert "mehr Qualifizierungs-anstrengungen in den Betrieben"

Regionalvizepräsident Peter Hofelich, MdL: „Künftigen Qualifikationsbedarf früh erkennen ist ein Schlüssel für die Zukunft unseres Kreises!“

Maschinenbau und Logistik werden exemplarisch für die Region untersucht / Betriebe im Kreis Göppingen sind bei Untersuchung stark vertreten

REGION STUTTGART / KREIS GÖPPINGEN. „Der Fachkräftemangel ist die große Herausforderung für Region und Kreis. Deshalb haben wir bei der Regionalen Wirtschaftsförderung eine Initiative entwickelt, mit der betriebliche Qualifizierungsmöglichkeiten auf künftige Bedarfe ausgerichtet werden. Exemplarisch werden Unternehmen im Maschinenbau und in der Logistik angesprochen. Eine erste Zwischenbilanz ist ermutigend“, so Regionalvizepräsident Peter Hofelich, MdL.

Anträge der Göppinger Jusos angenommen

Delegierte des Kreisverbandes nahmen an der Landesdelegierten-konferenz in Tuttlingen teil

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen/Tuttlingen. Mit einer achtköpfigen Delegation nahm der Juso-Kreisverband Göppingen jüngst an der Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Jusos in Tuttlingen. Den inhaltlichen Schwerpunkt der zweitägigen Konferenz bildete der Leitantrag über eine gerechte und einfachere Steuerpolitik. Des Weiteren sprach sich der SPD-Nachwuchs für eine grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse für staatliche Haushalte aus, um den Handlungsspielraum für künftige Generationen nicht weiter einzuschränken. Auch die Anträge aus Göppingen zu den Themen Gute Arbeit, Leiharbeit und Jugendbeteiligung wurden mit großer Mehrheit angenommen. In letzterem forderten die Jusos ein Antrags- und Rederecht für Jugendräte in Gemeinderäten in der baden-württembergischen Gemeindeordnung zu verankern. "Wir hatten mehrere neue Gesichter in der Delegation und konnten inhaltlich Akzente setzen.", zog der Juso-Kreisvorsitzende Tim Zajontz eine positive Bilanz.

Mit Anträgen erfolgreich

Der SPD-Kreisvorsitzende bei einer Rede auf der Juso-Landesdelegiertenkonferenz in Tuttlingen. FOTO: Jusos

KREIS GÖPPINGEN/TUTTLINGEN. Mit einer achtköpfigen Delegation nahm der Juso-Kreisverband Göppingen jüngst an der Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Jusos teil, die dieses Jahr in Tuttlingen stattfand. Den inhaltlichen Schwerpunkt der zweitägigen Konferenz bildete der Leitantrag über eine gerechte und einfachere Steuerpolitik. Des Weiteren sprach sich der baden-württembergische SPD-Nachwuchs für eine grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse für staatliche Haushalte aus, um den Handlungsspielraum für künftige Generationen nicht weiter einzuschränken. Auch die Anträge aus Göppingen zu den Themen Gute Arbeit, Leiharbeit und Jugendbeteiligung wurden mit großer Mehrheit angenommen. In letzterem forderten die Jusos ein Antrags- und Rederecht für Jugendräte in Gemeinderäten in der baden-württembergischen Gemeindeordnung zu verankern. „Wir hatten mehrere neue Gesichter in der Delegation und konnten inhaltlich Akzente setzen.“, zog der Juso-Kreisvorsitzende Tim Zajontz eine positive Bilanz.

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