Datenabgleich: SPD will eine Erklärung

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Landrat Franz Weber solle öffentlich versichern, dass in der Kreisverwaltung keine Mitarbeiter ausgespäht wurden. So will es ein Antrag der SPD-Kreistagsfraktion. Die Ausspähungen von Mitarbeitern der Telekom, der Bahn und offenbar auch der Stadt Stuttgart "veranlassen uns zu dieser Anfrage", so formuliert es SPD-Fraktionschef Peter Feige in einem Schreiben an Weber. Er verbindet das mit der dringenden Bitte, Weber möge "eindeutig öffentlich klarstellen, dass solche Praktiken der Datenbeschaffung, des Datenabgleichs und der weiteren Ausforschung der Daten von Mitarbeitern weder vom Landratsamt selber, noch von beauftragten Detekteien jemals beim Landratsamt Göppingen durchgeführt worden sind."

SPD einigt sich auf Edgar Wolff

Landratswahl: Am 3. April treten Hollatz, Ueding und Wolff an

Die 13 Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion haben sich jetzt einstimmig dafür ausgesprochen, dem Ebersbacher Bürgermeister Edgar Wolff bei der Landratswahl am 3. April ihre Stimme zu geben.

KARL-HEINZ STROHMAIER, Neue Württembergische Zeitung

Hofelich: Göppingen muss selbstbewusste Rolle spielen

S-Bahn-Anschluss ist nach Meinung des Regionalvizepräsidenten ein Muss für die Kreisstadt

Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. "Die Stadt Göppingen sollte eine selbstbewusste Rolle in der Region spielen." Der S-Bahnanschluss und der Landschaftspark Fils seien dafür zwei Schlüssel-Projekte, so der SPD-Landtagsabgeordnete und Regionalvizepräsident Peter Hofelich im Gespräch mit der Göppinger SPD-Stadtratsfraktion.

Wohin mit den Millionen?

Viele Fragen bei Investitionskonferenz

Wohin mit den Millionen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung? Darüber wurde jetzt in Ebersbach bei einer "Investitionskonferenz" der SPD mit Bürgermeistern aus dem Landkreis diskutiert.

MICHAEL BRUST, Neue Württembergische Zeitung

Klausel ist Armutszeugnis für Landkreis

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Familien- und bildungspolitisch ein Armutszeugnis, so der SPD-Sprecher im Umwelt- und Verkehrsausschuss, Arnulf Wein, in einer Pressemitteilung, sei die automatische Erhöhung des Elternanteils bei der Schülerbeförderung von 38,70 Euro auf 40,30 Euro. Die von der Mehrheit im Kreistag beschlossene Automatisierungsklausel, die die jährliche Tariferhöhung jeweils ohne politische Debatte an die Eltern weitergebe, widerspreche zutiefst dem Demokratieverständnis der SPD-Kreistagsfraktion. Das lauthals von der Landesregierung proklamierte Kinderland Baden-Württemberg werde so mit Füßen getreten. Die SPD stehe für einen benutzerfreundlichen, zukunftsweisenden öffentlichen Nahverkehr zu sozialverträglichen Elternanteilen bei der Schülerbeförderung.

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