Mutiger Angriff – respektables Ergebnis

Sascha Binder bei seiner Vorstellungsrede auf dem Singener Parteitag. FOTO: T. Zajontz

Am vergangenen Samstag stellte die baden-württembergische SPD ihre Landesliste für die kommende Bundestagswahl auf. Beim Landesparteitag in Singen setzte der Göppinger Bundestagskandidat Sascha Binder ein Zeichen für eine personelle Erneuerung.

KREIS GÖPPINGEN/SINGEN. Ein "absolut respektables Ergebnis und eine gute Vorstellung" bescheinigte Walter Riester, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Göppingen, dem Geislinger Sascha Binder. Dieser hatte auf dem Listenparteitag den Waiblinger Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer auf Listenplatz 9 herausgefordert. Dabei ging es laut SPD-Pressesprecher Tim Zajontz nicht um inhaltliche Differenzen, sondern vielmehr "um das Aufzeigen einer personellen Alternative, die einen neuen Politikstil verkörpert". In der Abstimmung unterlag Binder mit 27 Prozent der Stimmen. Einen Sieg gegen Hermann Scheer, der 69 Prozent erreichte, hatten die Göppinger Genossen ohnehin nicht erwartet. Das Signal sei aber angekommen bestätigten dem Göppinger Kandidaten zahlreiche Genossinnen und Genossen auf dem Parteitag.

Die Südwest-SPD macht sich Mut

Heilbronner Stimme

Singen - Vogt saß bereits von 1994 bis 2005 im Bundestag und war in der rot-grünen Bundesregierung Staatssekretärin im Innenministerium. Bei ihrer unangefochtenen Wahl zur Spitzenkandidatin der Südwest-SDP stimmten 84,3 Prozent der Delegierten für sie. Deutlich besser schnitt aber auf Platz zwei der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, mit dem Spitzenergebnis von 98,1 Prozent ab.

Landrat Weber: Niemand wird ausgespäht

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. "Im Landratsamt Göppingen wurden weder von der Verwaltung selbst noch von Detekteien Mitarbeiterdaten ausgespäht", versichert Landrat Franz Weber. Dies sei auch in Zukunft nicht beabsichtigt. Weber reagierte damit auf einen Antrag der SPD-Kreistagsfraktion. Diese hatte ihn, wie berichtet, zu einer Klarstellung aufgefordert. Anlass waren die jüngsten Vorkommnisse bei Bahn, Telekom und der Stadtverwaltung Stuttgart, wo Mitarbeiter im Rahmen der Korruptionsbekämpfung ausgespäht wurden. Datenabgleiche werden laut Weber im Landratsamt Göppingen nur zu internen Prüfungszwecken unter strenger Beachtung des Landesdatenschutzgesetzes und der Beteiligungsrechte des Personalrats durchgeführt. pm/rod

Landrat: Keine Mitarbeiter ausgespäht

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Landrat Weber hat gestern versichert, dass im Landratsamt Göppingen weder von der Verwaltung selbst noch von Detekteien Mitarbeiterdaten ausgespäht wurden. Dies sei auch in Zukunft nicht beabsichtigt.

SPD: Jede Kommune in Baden-Württemberg muss Mittel aus dem Konjunkturpaket verwenden können

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Dr. Roland Peter

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