TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn.
Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, erklärte Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
"Grabenkämpfe damit beendet"
"Ich begrüße die Entscheidung von Ute Vogt, die damit den Weg für einen Generationswechsel in der Fraktion frei macht." So kommentierte der 24-jährige SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Rücktrittsankündigung seiner 43-jährigen Landesvorsitzenden.
RODERICH SCHMAUZ, Geislinger Zeitung
"Mindestlohn muss kommen"
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV-Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll. In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die "Rente mit 67" sozial verträglich gestaltet werden könne.
GÖPPINGEN. Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. „Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert“, ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohn im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die „Rente mit 67“ sozial verträglich gestaltet werden könne. „Menschen, die aufgrund der Belastung gar nicht bis 67 in ihrem Beruf tätig sein können, müssen Chancen bekommen, andersweitig eingesetzt zu werden oder früher aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.“, forderte Binder bei den IG Metall-Senioren.
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