"Rechtzeitig vorbeugen"
Geislinger Zeitung
Die SPD im Kreis Göppingen fordert in der Diskussion um härtere Strafen gegen jugendliche Straftäter, lieber frühzeitig dafür zu sorgen, dass junge Heranwachsende erst gar nicht straffällig werden. "Wir müssen präventiv mit Jugendlichen arbeiten, bevor es zu spät ist", fordert der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Dafür müsse man die nötigen Finanzmittel zur Verfügung stellen, so plädiert er für die Aufwertung der Jugendhilfe. Binder wirft der CDU im Kreis und Landrat Franz Weber vor, die Augen vor der Realität in der Jugendhilfe zu verschließen.
Zudem würden Erziehungscamps oder härtere Strafen, wie sie der hessische Ministerpräsident Roland Koch wolle, die Probleme nicht lösen, sondern allein eine gute Jugend- und Sozialarbeit.
Kreis soll Mittel bereit stellen
Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN In einer Pressemitteilung fordert die SPD im Kreis Göppingen frühzeitig die Weichen zu stellen, damit junge Heranwachsende nicht straffällig werden. Kreisvorsitzender Sascha Binder: "Wir müssen präventiv mit Jugendlichen arbeiten, bevor es zu spät ist. Dafür müssen wir die nötigen Mittel zur Verfügung stellen", argumentiert Binder für die Aufwertung der Jugendhilfe. Die Kreis-SPD fordert die CDU und den Landrat auf, endlich an die Zukunft aller Jugendlichen im Landkreis zu denken und nicht nur an diejenigen, die ihre Zukunft selbst oder mit Hilfe ihrer Eltern in die Hand nehmen konnten. Im Kreistag wird über einen entsprechenden SPD-Antrag entschieden.
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