KREIS GÖPPINGEN. Nachdem sich die SPD jüngst auf Frank-Walter-Steinmeier als Kanzlerkandidaten geeinigt hat, steht am kommenden Freitag auch bei den Genossen im Kreis Göppingen eine wichtige Personalentscheidung an. Im Klosterneuburg-Saal der Göppinger Stadthalle beginnt um 20 Uhr die Mitgliederversammlung des SPD-Kreisverbandes zur Nominierung der Kandidatin bzw. des Kandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Der bisherige SPD-Abgeordnete und frühere Arbeitsminister Walter Riester tritt 2009 nicht mehr an. Bereits im Juli hatte der SPD-Kreisvorstand eine einstimmige Empfehlung für den Kreisvorsitzenden Sascha Binder abgegeben. „Wir werden mit Nachdruck für unser Konzept einer sozialdemokratischen Zukunftsgestaltung werben. Wir spielen auch hier im Landkreis auf Sieg.“, zeigt sich der SPD-Pressesprecher Tim Zajontz im Vorfeld der Nominierung kämpferisch. Einlass zur Nominierungskonferenz am Freitag ist um 19 Uhr.
Mit Berlinern über Forderung nach politischer Erneuerung und mehr Jugendbeteiligung einig
Vier Tage lang besuchte eine Gruppe Jungsozialisten (Jusos) aus dem Kreis Göppingen die Bundeshauptstadt Berlin. Dort erwartete den SPD-Nachwuchs ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur und Politik.
JAN PETTER, Geislinger Zeitung
SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel zu Gast in Göppingen
Vorsitzender Ewald Schniepp konnte auf einer Veranstaltung der SPD 55plus-Gruppe mit weit über 70 interessierten Besuchern den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Claus Schmiedel, begrüßen. Nach einer kurzen Einführung der Kreisrätin Susanne Widmaier, kam Schmiedel schnell zum Kern seiner Aussage:“ Guter Lohn für gute Arbeit“.
Genossen im Kreis reagieren positiv auf Gesprächsangebot
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die SPD im Kreis Göppingen ist bereit, mit der Linkspartei über die Zukunft der Gesellschaft zu diskutieren - egal wie unterschiedlich die Vorstellungen beider Parteien sein mögen. Eine Anfrage von Sabine Rösch-Dammenmiller, der Sprecherin der Linken im Kreis, hat der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder positiv beantwortet. Binder kritisierte allerdings indirekt, dass die Linkspartei für ihre Anfrage die Form eines offenen Briefes gewählt hat. Binder in seiner Antwort an Rösch-Dammenmiller: "Ich frage mich, welche Absicht Sie damit verfolgen." Wann und wo Sozialdemokraten und Mitglieder der Linkspartei diskutieren werden, steht noch nicht fest.
GZ-Umfrage: Was sagen Politiker aus der Region zu den Querelen in der Volkspartei und zum Rücktritt Kurt Becks?
Am Sonntag warf Kurt Beck den Parteivorsitz hin. Künftig soll Franz Müntefering die SPD zusammenhalten. SPDler aus der Region reagieren gefasst, "SPD-Gegner" hingegen sprechen von einem "Erdbeben".
HEIKE ALLMENDINGER / HELGE THIELE, Geislinger Zeitung
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