Die Befürworter machen jetzt mobil

JOA SCHMID, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Nach den Gegnern haben sich nun auch die Befürworter von Stuttgart 21 im Landkreis organisiert. Der überparteilichen Initiative "Für S 21" gehören die Abgeordneten, die IHK und die Kreishandwerkerschaft an.

Junge SPDler gründen Juso-AG

Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. Jung-Mitglieder der Göppinger SPD sowie der SPD im Raum Bad Boll haben eine Juso-AG Göppingen & Voralb initiiert. In dieser AG sollen Jugendliche und junge Erwachsene unter 35 eine politische Heimstatt finden. Die Gründungssitzung der Juso-AG sei mit großem Interesse von den politisch Etablierten beobachtet und auch getragen worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Kommunen als Keimzellen der Demokratie stärken!"

SPD-Landesvorsitzender Nils Schmid in Göppingen

"Wir wollen die Gewerbesteuer revitalisieren und wir setzen uns dafür ein, bei der Grundsteuer künftig mehr auf die Verkehrswerte der Grundstücke als Berechnungs-grundlage zu zielen." Mit diesen klaren Aussagen zu eigenständigen kommunalen Einnahmen überzeugte der finanzpolitische Experte der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende, Dr. Nils Schmid, am vergangenen Montag ein interessiertes Publikum im Märklinsaal der Stadthalle.

Versöhnen mit Stuttgart 21

JOA SCHMID, Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. Der Hoffnungsträger der Landes-SPD heißt Nils Schmid und nicht Johannes Rau. Das Rezept des Parteichefs im Umgang mit Befürwortern und Gegnern von Stuttgart 21 klingt aber bekannt: versöhnen statt spalten.

"Sarrazin tritt Grundwerte der SPD mit Füßen"

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Der Juso-Kreisverband Göppingen unterstützt die Bundesspitze der SPD um Sigmar Gabriel darin, über ein Parteiordnungsverfahren gegen Thilo Sarrazin dessen Parteiausschluss anzustreben. "Wir brauchen das deutliche Signal: Für Eugeniker und Rassentheoretiker ist kein Platz in der SPD", sagt der Juso-Kreisvorsitzende Matthias Genchi. Sarrazins abstruse Theorien über Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten, die von Geburt an angeblich weniger intelligent seien, und seine schon oft geäußerten Provokationen, die sozial Benachteiligte diffamieren und stigmatisieren würden, sind aus Sicht der Jusos der Sozialdemokratie unwürdig. "Sarrazin tritt die Grundwerte der SPD und ihren Kampf für eine offene und tolerante Gesellschaft mit Füßen."Gleichzeitig mahnen die Jusos an, die Debatte über die Erfolge und Misserfolge deutscher Integrationspolitik offen und ehrlich zu führen.

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