Dritter Sitz im Wahlkreis 7 wird angestrebt - Günther Frank führt Reihe der Bewerber an
Neue Württembergische Zeitung
Eislingen/Salach. Einen dritten Sitz im Wahlkreis 7 (Eislingen, Salach, Ottenbach) möchte die SPD erobern. Dazu soll der Landtagsabgeordnete Peter Hofelich beitragen, der am 7. Juni für den Kreistag kandidiert. Nachdem er sich aus dem Regionalparlament zurückzieht, wolle er frei werdende Ressourcen im Kreis Göppingen konzentrieren, so Hofelich. An der Spitze der Bewerberliste steht der Kreisrat und Eislinger Bürgermeister Günther Frank, dann folgen Johannes Frey (Salach), Dr. Heide Kottmann (Eislingen), Kreisrat Peter Ritz (Eislingen) und Hofelich, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der Genossen ist. Weiterhin kandidieren auf der Liste Ulrike Lorenz-Schöffel, Bruno Mörixbauer, Monika Jirouschek, Hans-Ulrich Weidmann (alle Eislingen) sowie Gabi Beckert (Salach). Der Weiterbau der S-Bahn, die Steigerung der Wirtschaftskraft, die Fortschreibung des Jugendhilfeplans und eine bessere Kindergarten-Fachberatung sind laut einer Mitteilung wesentliche Wahlkampfthemen der SPD. pm/dgr
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Hofelich aus Salach schicken die Sozialdemokraten im Kreis neben dem Ersten Beigeordneten der Stadt Göppingen, Jürgen Lämmle, und dem Kreisvorsitzenden Sascha Binder den dritten prominenten Genossen ins Rennen um ein Kreistagsmandat. Hofelich wurde am Mittwochabend für den Wahlkreis 7 (Eislingen/Salach/Ottenbach) als Kreistagsbewerber nominiert. Der 56-Jährige ist einer von vier stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und amtierender SPD-Regionalrat. Bei der Regionalwahl tritt der Salacher jedoch nicht wieder an.
Referate und Diskussionen zum 140. Geburtstag der SPD
Mit hochkarätigen Gästen feierte der SPD-Ortsverein Göppingen seinen 140. Geburtstag. Unter dem Motto "Zukunftsbilder einer sozialen Gesellschaft" gab es Referate, an deren Umsetzung später gefeilt wurde.
BODO STRAUB, Neue Württembergische Zeitung
Kritik von der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) im Kreis Göppingen hat sich für eine gerechtere Verteilung der Lasten aus der Finanzmarktkrise ausgesprochen. Zwar sei das Krisenmanagement als alternativlos anzusehen, in einem System der sozialen Marktwirtschaft müsse jedoch eine gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung sichergestellt werden. Der Kreisvorsitzende der AfA, Klaus-Peter Grüner, macht darauf aufmerksam, dass Bund, Länder und Gemeinden in diesem Jahr 140 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müssten und fragt, wie diese gigantische Summe in den öffentlichen Haushalten gegenfinanziert werden kann. pm
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