SPD Uhingen

 

"Gelungener Jahresauftakt"

Veröffentlicht in Ortsverein

 

SPD-Ortsverein und Gemeinderatsfraktion luden am Sonntag, 15. Januar zum Neujahrsempfang 2017 ein. Das festlich geschmückte Foyer des Uditorium war reichlich gefüllt mit Gästen aus Nah und Fern. Trotz politischem Flair ließen es sich viele Uhinger Bürgerinnen und Bürger nicht nehmen, bei diesem kulturellen Auftakt der Uhinger Sozialdemokraten mit dabei zu sein.

Ortsvereinsvorsitzender Michael Lopin erinnerte in seiner Begrüßungsrede daran, was das Jahr 2016 unter anderem gebracht hat -

- Trump wird in der USA zum Präsidenten gewählt – Brexit – der Terror erreicht Deutschland. Ziel in dieser Zeit müsse es sein, Europa zu stärken, war es doch 70 Jahre lang der Garant für Frieden und Wachstum, so der Vorsitzende, und die richtige Antwort auf den Hass sei Zusammenhalt. Lopin zitiert in diesem Zusammenhang Helmut Schmidt, der 1977 gesagt hat, „…Gegen den Terrorismus steht der Wille des ganzen Volkes. Dabei müssen wir alle trotz unseres Zorns einen kühlen Kopf behalten". Der Einfluss der sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter u.s.w. werde immer größer und daher auch im anstehenden Bundestagswahlkampf eine sehr große Rolle spielen. Angesichts des Hasses in diesen Medien  appelliert Michael Lopin an die Besucherinnen und Besucher, Fake-News nicht zu teilen, sondern anzuzeigen. Mit virtuos gespielten Stücken von Frédéric Chopin verlieh der Leiter der Musikschule Uhingen, Jaroslaw Wakarecy, der Veranstaltung einen würdigen musikalischen Rahmen. v.l. SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann, Heike Baehrens MdB, Autor Andre' Biakowski, Susanne Widmaier u. Michael Lopin SPD Uhingen.

 

Die Gemeinde-, Kreis- und Regionalrätin Susanne Widmaier erinnerte in ihrer Rede an die Herausforderungen, die das Jahr 2016 der Stadt Uhingen gebracht hat, wie z. B. der Zustrom von Flüchtlingen, die Angst vor dem Fremden, die Toleranz-Wochen und das Stadtentwicklungskonzept. Die SPD-Fraktion setze sich für Barrierefreiheit sowie für die  Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben  ein. Ein Sozialticket für öffentliche Verkehrsmittel, für die Nutzung städtischer Einrichtungen und für Besuche kultureller Veranstaltungen sei ebenso ganz oben auf der Prioritätenliste wie die Schaffung sozialen Wohnraums und eines Bürgertreffs in der Stadtmitte, so Susanne Widmaier. Sie appellierte an den Landtagsabgeordneten Hofelich, sich für eine gute finanzielle Ausstattung der Kommunen einzusetzen.  Mit ihrem Dank an alle ehrenamtlich Engagierten, die in Uhingen wertvolle Arbeit leisten, beendete Susanne Widmaier ihre Ausführungen. Heike Baehrens, Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Göppingen und selbst auch Mitglied im SPD-Ortsverein Uhingen sagte in ihrem Grußwort, es sei an uns allen, alles zu tun, um für unsere Werte, wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität einzutreten. Mit Entschlossenheit tritt Heike Baehrens erneut zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Göppingen an. Sie ist überzeugt, dass diese Wahl zur „Wertewahl“ wird. Der Bürgermeister der Stadt Uhingen, Matthias Wittlinger, ging in seinem Grußwort weiter auf die Belange der Stadt ein. In die Stadtentwicklung sei man mit dem Sportentwicklungskonzept bereits eingestiegen und derzeit in Gesprächen mit den Vereinen. Eine Erkenntnis des Jahres 2016 war für den Bürgermeister, dass durch das Ehrenamt die Schaffung ganz neuer Strukturen ermöglicht wurde. Die professionelle Begleitung des Ehrenamts sei dabei aber unerlässlich. Er lobt die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und verspricht, das Sozialticket intensiver zu diskutieren.

 

Der Autor und Mitherausgeber der Anthologie „Zwischen Kommen und Bleiben“, André Biakowski, hielt die Neujahrsansprache. Er griff dabei das Kapitel „Werte“ heraus und formulierte die etwas provokante Frage: Haben Werte heute überhaupt noch einen Wert?

Sein Plädoyer überzeugte die Zuhörer: „Ich meine ja, denn Werte hinterfragen die Regeln und angesprochenen Normen unseres Zusammenlebens. Ich möchte sogar noch weitergehen und behaupten, dass Werte für uns nützlich sind, denn sie sind in einer komplexen und multikulturell geprägten Gesellschaft wie der unsrigen, ein Kanon, der die Grundlagen zur Kommunikation im Miteinander darstellt oder darstellen sollte…“. André Biakowski verstand es, die Zuhörer mitzunehmen, nachdenklich zu machen und dennoch  optimistisch ins neue Jahr blicken zu lassen. Die vollständige Rede von André Biakowski findet man unter: https://de-de.facebook.com/biakowski/

 

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