SPD Uhingen

 

Aus der Geschichte unseres SPD-Ortsvereines/ Teil I

Veröffentlicht in Historisches

Aus der Geschichte des SPD-Ortsvereins Uhingen Nur sehr spärliche Nachforschungen lassen vermuten, dass der "Sozialdemokratische Verein Uhingen"so um das Jahr 1890 gegründet wurde. Aus dem Bericht des Landesvorstandes der Sozialdemokraten Württembergs an die Landesversammlung 1907 geht hervor, dass der Verein in Uhingen 55 männliche Mitglieder abgerechnet hat. Die Spurensuche nach unserem Gründungsjahr, die damit verbundenen Personen und ihre Aktivitäten gehen natürlich weiter. Aufzeichnungen ab dem Jahr 1933

- Nach 1933 und der Wiederaufbau - Am 23. März 1933, knapp zwei Monate nach der Machtergreifung, stimmten die bürgerlichen Parteien zusammen mit der NSDAP dem Ermächtigungsgesetzt zu, das Hitler für die nächsten vier Jahre die Gesetzgebung ohne Mitwirkung des Parlaments ermöglichte. Die SPD erhob als einzige Partei der im Reichstag vertretenen Parteien ihre Stimme und lehnte das Gesetzt ab. Die Abgeordneten der KPD waren damals bereits zum grössten Teil in Haft. Vier Tage danach, am 27. März 1933, löste sich der SPD-Ortsverein Uhingen auf. Zu gefährlich war die politische Betätigung für Andersdenkende in Deutschland geworden. Ausschreitungen der SA auch in Uhingen und die "Schutzlager" taten ihre Wirkung. Die SPD-Gemeinderäte legten ihre Mandate nieder. Es sollte 1947 werden, bis wieder Sozialdemokraten als Gemeinderäte die Geschicke Uhingens mitbestimmen konnten. Diese vierzehn Jahre waren geprägt von wirtschaftlichem Aufschwung auf Kosten von Massenkaufkraft, NS-Terror und politischer Friedhofsruhe im Inneren, einer unverständlichen Politik der europäischen Grossmächte, die Hitler ein Zugeständnis nach dem anderen machten und der Wiederaufrüstung auf dem Weg in den zweiten Weltkrieg. Dieser Krieg zerstörte weite Teile von Europa und Deutschland in einem bis dahin nicht vorstellbaren Ausmass. Ungefähr 55 Millionen Menschen kamen ums Leben. Der Krieg löste Völkerwnderungen aus: allein auf ehemaligem Reichsgebiet verloren 11 Millionen Deutsche ihre Heimat. Den Schlusspunkt setzten die USA Anfang August 1945 mit dem Abwurf der ersten Atombomben auf die japanische Städte Hiroschima und Nagasaki. Als der braune Spuck vorbei war, erhoben sich als erste die Mitglieder der Linksparteien SPD und KPD und andere gegen den Faschismus gerichtete Kräfte. Freiwillig, gelegentlich auch unter Zwang: "Du Rathaus" und ein entsprechender Wink mit der Maschinenpistole genügte und sie gingen in die Rathäuser, um ihre Pflicht zu tun: um zu ordnen, was zu ordnen war, die Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidung und Wohnraum in Gang zu bringen. Die Probleme waren riesig, die Erbschaft des Hitlerregimes schwer. In Uhingen mussten Hunderte ehemaliger Zwangsarbeiter versorgt werden, täglich kamen neue Flüchlingstransporte aus Schlesien und Sudentenland. Nach der Wiederzulassung von politischen Parteien durch die Besatzungsmächte im Sommer 1945, schlossen sich die Landesverbände der SPD am 9. Mai 1946 in den westlichen Besatzungszonen zusammen. In Uhingen dauerte es noch bis Sonntag, den 2. Februar 1947. An diesem Tag trafen sich um 15 Uhr im Gasthaus "Löwen" ca. 2 Dutzend Mitglieder der SPD, um den Ortsverein Uhingen der Partei wiederzugründen. Es waren einige wenige Uhinger, die Mehrzahl Flüchtlinge, die auch fern ihrer Heimat den Idealen der Sozialdemokratie treu geblieben waren. Erster Ortsvereinsvorsitzender wurde Eugen Grünewald, zum Stellvertreter wählte die Versammung Gustav Richter. Am 7 Dezember 1947, über ein Jahr nach den ersten Landtagswahlen im deutschen Südwesten, wurde die Selbstverwaltung der Gemeinden verwirklicht. Im ersten nach 1933 frei gewählten Gemeinderat, der damals in Uhingen achtzehn Sitze hatte, konnte die SPD auf Anhieb sieben Plätze erringen. © SPDUhingen.de 2002 - 2006

 

Wahlprogramm

Wahlprogramm

 

 

 

 

Stadt Uhingen

Wer mehr über unsere Stadt in Erfahrung bringen möchte, der gehe bitte auf die Seite

www.uhingen.de

 

Wer ist Online

Jetzt sind 3 User online